6. Begasen
Die Baubegasung mit Holzkohle- oder Benzinvergasern, sowie mit Kohlendioxid aus Flaschen ist sehr zeit- und materialaufwendig und birgt Risiken für Umwelt und Gesundheit. Als flankierende Maßnahme kann eine Begasung sinnvoll sein, wenn hohe Schermausdichten auf älteren Flächen mit ausgedehnten Gangsystemen bekämpft werden müssen. Für ein effektives Vorgehen unterteilen Sie die zu behandelnde Fläche in etwa 6x10 m großen Quadrate. Je Quadrat suchen Sie nach einem oder zwei Gängen und leiten das Gasgemisch für etwa 5-10 Minuten ein. Stellen, an denen das Gas austritt, werden abgedichtet. Bei Feldmausbefall ist die Begasung meist nicht sinnvoll, da das Einleiten in sehr viel kürzeren Abständen erfolgen muss (3-5 m) und das Gasgemisch schnell aus den vielen offenen Löchern austritt.
Mit dem Rodenator Pro wird ein Sauerstoff-Propan-Gemisch in Feld- oder Schermausgänge eingeleitet und zur Explosion gebracht. Praktische Versuche in Rheinland-Pfalz und in Südtirol erbrachten keine befriedigenden Resultate. In einigen Bundesländern ist der Einsatz des Gerätes aus Gründen des Tierschutzes untersagt worden.










